Noch 1 Tag – Copper Mountain, Colorado
North America US Westcoast Snowboarding

Noch 1 Tag – Copper Mountain, Colorado

Am Donnerstag, den 14. Feb schneit es morgens so stark, wie wir uns das in der Nacht gewuenscht haetten. Trotzdem rauf auf s Brett und zum hinteren Teil des Berges. Gegen 10:30 Uhr wird die Sicht durch den Schneesturm so schlecht, dass an ein Fahren im offenen Gelaende nicht mehr zu denken ist. Die Vorderseite des Berges bietet zwar ebenso schlechte Sicht, aber die Pistenmarkierungen helfen bei der Orientierung.
Nach dem spaeten Mittagessen beim „Flying Burito“ in Lionshead – die besten Burritos aller Zeiten – brechen wir aufgrund des Schneefalls auf. Der Vail Pass mit ueber 3300m wartet noch auf uns und die Sommerreifen. Kaum sind wir auf den I-70 aufgefahren, stehen schon die LKW an der Seite und ziehen alle Ketten auf. Je hoeher wir grabbeln desto mehr Schnee liegt auf der Strasse. Am besten einfach wegsehen. Letztlich kommen wir aber gesund und munter in Copper Mountain an. Dieses Dorf gehoert einer anderen Firma. Hier ist alles ein wenig anders, aber das heisst nicht schlechter. Am Eingang – weit weg von jeglichen Haeusern – ist die Rezeption. Dort erhaelt man Schluessel und Infos. Wir sind in Copper One direkt an der Piste untergebracht. Mit Stellplatz in der Tiefgarage. Das Selbstversorger Appartment mit Kueche etc treibt uns sofort in den nahegelegenen Supermarkt im Nachbarort Frisco.
Copper hat z.B. WLAN ueberall, nur mit dem Haken, dass es 9,95 US$ pro Verbindung kostet. Laecherlich. Die Preise im Supermarkt sind auch gesalzen. Sowas nennt man totale Kontrolle oder Monopol(y). Nach zweimal fragen finden wir das Haus Edge, wo die Angestellten untergebracht sind. Dort sind Computer und WLAN gratis ­čÖé Gut, dass wir noch so jung aussehen, hehe.

Es ist Freitag, die Sonne lacht vom wolkenlosem Himmel und wir sind puenktlich am Lift fuer das Hinterland. Eine Tiefschneeabfahrt und schon lockt die Pistenraupe mit einer kostenlosen Bergtour auf ungespurtes Terrain. Das Glueck ist mit den Dummen, und wir werden noch auf (!) den Berg gefahren. Als die zwei Letzten springen wir noch auf. Alle nach uns muessen etwa ab der Haelfte laufen.
Es folgt eine jungfraeuliche Abfahrt von einem Bergruecken in eine kleine Schlucht. Anschliessend nochmal Lift fahren und einen Bergkamm entlang krabbeln. Erneut ungespurter Puder. Das Mittagessen schlabbulieren wir im Appartment, tauschen die Bretter und carven den gesamten Nachmittag bis kurz vor vier. Irgendwann ist auch mal gut.
Morgen ist der letzte Skitag fuer uns. Vermutlich wird es wegen President’s day am Montag ziemlich voll ueber s Wochenende. Folglich wird das ein Oma/Opa Tag ­čśë