Eine Nacht in Bangkok, Thailand
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Eine Nacht in Bangkok, Thailand

Nach Ethihad, Qatar und Emirates ist nun Kuwait Airways an der Reihe. Im direkten Vergleich mit Emirates vor wenigen Wochen gen Shanghai, fällt Kuwait ab. An Bord macht sich das durch ein wirklich mäßiges Filmangebot und sehr durchschnittlichem Essen bemerkbar. Am Drehkreuz in Kuwait Stadt überrascht eigentlich fast alles. Der Flughafen wirkt fast aus der Zeit gefallen. Die Hälfte aller Anzeigen an den Gates funktioniert nicht und die Toiletten passen eher zu einem Provinzbahnhof. Dafür ist der Flug billig und mit nagelneuen Airbus 330 sehr vertrauenserweckend.

Die Unterkunft Paragon One in der Nähe der Khao San Rd. bietet geräumige, saubere Zimmer in einer klitzekleinen Seitenstraße direkt am Demokratie Denkmal in Bangkok. Für einen kurzen abendlichen Ausflug ins Rucksacktouristenzentrum bleibt noch Zeit, bevor auf dem Rückweg eine Lösung für ein Verdauungsproblem gefunden werden muss. In der kleinen Apotheke/ Supermarkt spricht die Verkäuferin nur Thailändisch und das Mittel gegen Durchfall ist schnell gefunden. Allerdings suchen wir das Gegenteil und alle Erklärungsversuche scheitern, egal ob gestikuliert oder anhand von zwei Plastikknochen in schwarz und weiß. Erst der 4. herbeigerufene Passant spricht gutes Englisch und übersetzt, was für Schmunzeln sorgt. Der erneute Hinweis auf die Knochen lässt die alte Dame hinterm Tresen laut Auflachen.

Das Jetlag schlägt nachts zu, doch mit purer Willenskraft übermannt der Schlaf erneut. Nach einem kleinen Frühstück folgen wir der Empfehlung mit dem Longtail Boot durch den Kanal zu fahren. Zwar finden die schwimmenden Märkte nur am Wochenende statt, doch lohnt die Fahrt in jedem Fall. In den Kanälen westlich des Flusses leben die Thai noch sehr ursprünglich. Wie immer muss verhandelt werden. Aus 1000B/ Person werden schließlich 800 für 2 Personen. Aufgrund von wenig Nachfrage am Montagmorgen fährt kein anderer Gast mit und die Ruhe auf der beschaulichen Fährt ist herrlich entspannend.

Direkt im Anschluss fährt ein TukTuk für 40B zu 2 Tempeln und einem Schneider. Letzterer versucht es 3x, gibt dann resigniert auf. Persönlich schlechte Erfahrungen plus keinen Bedarf. Dafür sind beide Tempel schön anzusehen.
Als Fazit ziehe ich die mitunter sehr aufdringlichen Thailänder, die nie ohne Selbstzweck helfen. Das ist schlimmer geworden. Schade eigentlich. Zum Glück ist das Essen zB. Mango sticky rice noch immer so günstig und lecker wie einst.