Auckland
New Zealand Oceanica Worldtrip

Auckland

Tag10 bzw 11 (wir sind über die Datumsgrenze geflogen): Am Flughafen angekommen, erhalten wir eine Spezialbehandlung. Die Wanderschuhe meiner Reisebegleitung mussten inspiziert werden. Die Kiwis schützen Ihre einzigartige Flora und Fauna durch restriktive Einfuhrkontrollen. Verständlich, gleichzeitig jedoch auch ein wenig seltsam. Zoll und Einreise verlaufe tadellos, leider nicht die erste couchsurfing Erfahrung. Tom kann erst abends zu Hause sein, nur wissen wir nicht wohin mit dem ganzen Geraffel. Also Queensstreet Backpacker im Zentrum für NZD 65. Das Hostel liegt zentral, ist sauber und das Personal echt freundlich. Wir können sofort ins Zimmer.
Auckland zeigt sich von seiner schönsten Seite, auch das Wetter spielt mit. Leicht bewölkt bei ca 16′. Schon auf der Busfahrt vom Flughafen spürt man eine Mischung aus San Francisco wegen der Hügel und des Klimas, als auch Venice wegen der kleinen süssen Häuser. Am Hafen nehmen wir ein Touri Paket und tappen sogleich in die erste Falle. Es sei uns verziehen, aber nach 3,5 Std Schlaf und Kopfschmerzen funktionieren wir beide noch nicht so richtig. Die Fähre nach Devenport ist eine gute Idee, die

 

Touribusfahrt nur in Maßen. Der Ort ist wunderhübsch, die kleinen Häuserlein einfach total wohnlich. Hier würde ich wirklich sofort bleiben. Aber NZ$ 20/ Pers für die Bustour ist Nepp, auch wenn der Fahrer wirklich nett ist. So wie eigentlich jeder hier. Die Kiwis werden ihrem Ruf gerecht ! Um Auckland sind neun Vulkane verstreut und zwei davon sind in Devenport. Von hier aus kann man einerseits die Innenstadt von AKL, sowie die Inseln der Bucht sehen. Die eine oder andere Marina läßt erahnen, weshalb man auch „Stadt der Segel“ sagt.

Zurück im Hostel genehmigen wir uns ein Nickerchen, bevor es zum Abendessen geht. Die kurze Internetsession beendet dann den Tag und wir bereiten die weitere Reise vor.

Den Morgen des Tages Nr. 12 verbringe ich auf der Vermietstation von Apollo. Hier haben wir einen Minicamper gebucht. Neben der Einführung aller Details am Fahrzeug, vergeht auch einige Zeit für den Vertrag. Kurzum, ich würde niemandem empfehlen, diesen Autovermieter zu nutzen. Die versteckten Kosten und die Dreistigkeit sind einfach eine Frechheit. Zum Einen wird die Mietkaution iHv NZ$ 2500 nicht auf der Kreditkarte reserviert – wie das eigentlich üblich ist – sondern gebucht. Bei Rückgabe wird dann zurück gebucht. So entstehen Währungsverluste und Gebühren für die Auslandsnutzung. Desweiteren erlaubt sich Apollo dafür auch noch eine 2% Gebühr zu erheben, weil man ja eine Kreditkarte nutzt. Zu guter letzt versucht der Typ mir dann noch eine Zusatzversicherung aufzuschwatzen, die die Kaution auf NZ$ 100 reduziert, aber NZ$ 20 am Tag kostet. Nach seiner Rechnung kommt das kostenmäßig auf dasselbe heraus wie die ganzen Gebühren, doch der Versicherungsschutz ist besser.

Den Camper nehme ich trotzdem, die Storno war zu hoch. Im Hostel wurde Escape beworben und jetzt verstehe ich auch, was die mit „keine versteckten Kosten“ im Prospekt meinten. Ein Anruf dort bestätigt mir das. Die Gesamtkosten sind zwar bei Apollo nicht höher (Schätzung), doch enttäuscht so ein Geschäftsgebaren.

Den Weg zurück in die Innenstadt finde ich überraschend schnell und wir beladen das kleine Autochen. Raus aus der schönen Stadt, die uns mit blauem Himmel Sonnenschein verabschiedet. Als wir über dem Motorway 1 die Harbor Bridge nehmen, wird ersichtlich wieso Auckland den Namen „Stadt der Segel“ trägt. Östlich der Brücke sehen wir einen riesigen Yachthafen und im Hintergrund die Skyline der Stadt. Ein Foto ist nicht drin, halten auf der Brücke ist nicht. Vielleicht schauen wir in Auckland auf der Rückfahrt nochmal vorbei.

Position:Customs St E,Auckland City,Neuseeland