Nusa Lembongan
Asia Indonesia Worldtrip

Nusa Lembongan

Am Tag 32 sehen wir im Grunde nur Flugzeugkabinen. Von Christchurch mit Air Newzealand nach Melbourne und dann mit dem A380 nach Singapur. Was ein toller Zufall, wollte ich in dem Baby doch unbedingt mal mitfliegen.
Um 23 Uhr erreichen wir Sanur und finden auch gleich ein Hotel. Nur ins Bett. Trotz Lounges sind wir 24 Stunden unterwegs und das schlaucht ganz schön.Das Hotel liegt direkt an der Strasse zum Hafen und mit Scoot Cruises setzen wir am 31.05 auf die Insel Nusa Lembogan über, um Philipp und Vio zu treffen. Bei hohem Wellengang erreichen wir das südöstlich von Bali liegende Eiland und die Anlage Waka Nusa. Trotz Nebensaison liegt der Preis bei US$ 170/ Zimmer. Dank Verhandlungsgeschick von Philipp sind es nur 100. In Anbetracht der Leistung und im direkten Vergleich zu Thailand ist das sehr teuer. Alles ist sehr sauber, die Bungis wirklich groß, mit AC und Minibar, doch vor allem der Strand kann nicht mit dem nördlichen Nachbarn mithalten. Eine entsprechende Anlage würde da vermutlich eher 50-70 kosten.

Am meisten stören jedoch die Tagestouristen, die von Schiffen, die militärischen Landungsbooten ähneln heran gekarrt werden. Dazu kommen Animateure mit den üblichen Pauschaltouristen Angeboten. Banane fahren, Glasbodenboot etc. Die Liegen sind dann fast alle voll und es muss leider !! auf die Handtuch-Reservier-Methode zurück gegriffen werden. Sehr schade und irgendwie nicht sehr passend.
Nach Rücksprache scheint Bali generell nicht wirklich für Individualurlauber gemacht zu sein. Der öffentliche Transport ist sehr rudimentär und ein privater Fahrer samt Auto das übliche Fortbewegungsmittel. Auch die Strände zählen nicht zu den Höhepunkten Balis. Außer am südlichsten Zipfel, wo all die Luxus Hotelmarken Ihre Paläste errichtet haben. Zudem machen die Japaner die Preise kaputt, da sie alles zahlen.

Trotz allem genießen wir die Tage, spannen aus und liegen in der Sonne. Eine Schnorcheltour zu einem nahegelegenem Riff entpuppt sich als angenehme Überraschung. Die Korallen liegen in 2-4m und sind gut erhalten. Fische sind auch da und nebenan surfen die Meister große Wellen und wir gucken in die Röhre, wenn sie durch die Welle gleiten. Beeindruckend.
Den Tauchausflug zum Manta Point schaffen wir nicht. Leider. Der Seegang ließ das nicht zu und am nächsten Tag geht unser Taxiboot bereits morgens. Also gucken wir uns die Putzerstrasse der Mantas auf den Gillis an – drei kleine Inseln vor Lombok.