Sanur, Kuta und Nusa Dua
Asia Indonesia Worldtrip

Sanur, Kuta und Nusa Dua

Am Tag 50 (17.06) heißt es Rückkehr in die normale Welt, konkret nach Sanur. Das uns bekannte Watering Hole hat noch immer Zimmer für 165′ und interessanterweise erhalten wir exakt das gleiche wie vor der Abreise auf Nusa Lembongan. Sanur selber interessiert uns nicht so sehr und ein Abendspaziergang am Hafen ist ein einsames Unterfangen.
Tagsdrauf fährt Crystal Diver zum Manta Point. Die knapp 50min vergehen trotz starkem Seegang relativ schnell und der Tauchplatz überrascht mit kaltem Wasser – 23 Grad. Nach den letzten Tagen mit 30 grad warmem Wasser, ist das eine enorme Umstellung. Hier, direkt vor einer steilen Felswand in der Brandung lassen sich die graziösen Mantarochen putzen. Also eine Aral mit Waschanlage für Großfische und das ganz ohne Werbetafeln in leuchtenden Farben. Das Wasser ist trüb und die Sicht liegt bei ca 8-10m. Ausreichend, um bereits beim Abtauchen einen schwarzen Schatten unter uns fliegen zu sehen. Bis zu drei Mantas gleichzeitig schwammen um den Platz, unter, über und manchmal direkt auf uns zu. Trotz der vergleichsweise schlechten Sicht konnte man die Eleganz dieses einmaligen, ruhigen und graziösen Tieres genießen. Etwas störend, aber angekündigt sind all die anderen Taucher vor Ort. Zumal die Brandung uns schon meterweise vor und zurücksaugt.
Erwähnenswert sind auch die Stachelrochen, die hier in Haufen auftreten. Soll heißen, einmal lagen im Sand gestapelt 5 oder 6 Stück übereinander. Andere Fische finden sich auch, doch wer schaut schon nach denen. Der zweite Tauchgang findet in wärmeren Gewässern statt und bietet Korallen und Fische satt. Die Strömung rauscht über ein abfallendes Uferstück und innerhalb einer Stunde legt man geschätzte 1000m zurück. Die Kosten für beide Tauchgänge liegen bei US$ 145. Dafür waren die Mantas herrlich.

Die deutsche Niederlage sehen wir in einer Sportsbar im südlicheren Sanur. Hier gibt es endlich auch ein paar Touristen. Bei Diet Coke und Nudeln verfolgen wir mit Entsetzen die Fehlleistung des Spaniers. Anschließend reißen zumindest die Amis ihr Spiel noch rum.

Die letzten Tage auf Bali verbringen wir in Kuta. Dieser Touristenort ist wirklich eine Umstellung von der Ruhe auf den Gilis. Hard Rock Cafe und Hotel, Starbucks, McDo etc. Alles ziemlich aufgeregt. Der Strand indes ist wirklich schön, wenn man von den Liegen und ca 10000 Touristen absieht. Mehrere Hotels waren ausgebucht, doch im Hotel Lusa buchten wir für 185′ den letzten Bungalow. Die Anlage liegt zentral, nahe am Strand und der Pool ist wirklich nett – Loose spricht von einem kleinen Pool? Eine klare Empfehlung ist das Restaurant Chasers in der gleichen Strasse. Italienisches Essen wie zu Hause. Pizza, Nudeln und Salate.
Uluwatu am südwestlichen Zipfel ist ein Surferparadies. Man klettert eine steile Treppe hinunter und findet sich in einer Art Höhle wieder. Auf den Felsen sind Aussichtspunkte für die Fotografen errichtet. Der Platz ist eher was für Fortgeschrittene. Nusa Dusa auf der anderen Seite der Halbinsel ist ein Touri Ort, hauptsächlich für Japaner. Ein ganzes Areal als Anlage, mit eigenen Straßen, die zu den einzelnen Hotels führen. Schrecklich. Furchtbar. Die leben in einer Käseglocke und sehen nur den Flughafen und Ihr Hotel.

Mittags am 55. Tag beginnt unser Horrorflug von Denpasar über Bangkok nach Brisbane. Anschließend noch mit Virgin Blue nach Cairns. Der erste Eindruck von Australien wird gleich getrübt, denn der Flughafen von Brisbane ist unorganisiert. Geldautomaten sind kaum zu finden und der Verkehr zwischen den Terminals kostet Geld! Kofferwagen sind nicht verfügbar an der Station. Ohne Worte. Es ist mittlerweile Tag 56 und wir bedient.