Miami
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Miami

Miami breitet sich auf 143,1 km² aus. Die Stadt ist Teil der Metropolregion Miami mit etwa 5,5 Millionen Einwohnern. Der Name „Miami“ kommt von dem indianischen Wort Mayaimi (großes Wasser) und sie liegt an der Mündung des Miami River in die Biscayne Bay, die ein Teil des Atlantischen Ozeans ist. Nach Jacksonville ist Miami die zweitgrößte Stadt Floridas. Die Mehrheit der Einwohner Miamis spricht Spanisch als Muttersprache.

Laut google gibt es in der Nähe von Cutler Bay keine Strände. Empfohlen wird dagegen South Beach und der Nationalpark auf der Insel Key Biscayne.

Bei der Zufahrt  nach South Beach ist die grünliche Farbe des Wassers fast ein Schock. Sofort werden Erinnerungen an Karibik oder Südsee wach. Nur ohne die vielen Motorboote, Yachten und Jetskis. Erneut findet sich ohne weiteres ein Parkplatz im südlichen Wohngebiet. Der Strand ist gar nicht so voll wie erwartet und Liegestuhlverleiher gibt es sehr sehr selten. Das Wasser ist hier einen Ticken kühler als in ft. Myers, dafür aber mit leichter Brandung. Einige versuchen sich im Boogie Surfen; dabei spielt das Alter wohl keine Rolle.

Tipp Parken

An der Südspitze zwischen South Point Dr und 4th Str finden sich Parkgelegenheiten. Entweder auf Parkplätzen oder direkt an der Straße. Gezahlt werden muss hier immer. Das geht aber bequem per Kreditkarte an den Automaten – bitte das Kennzeichen des Fahrzeug im Kopf haben!

Die Mautgebühr für Key Biscayne liegt aktuell bei $2,25 pro Fahrzeug. Dafür bekommt man praktisch eine Inselzunge mit beidseitig säumenden Strand. Im Gegensatz zu South Beach ist es hier nahezu unmöglich einen Parkplatz zu finden. Berittene Poilzei und unzählige Streifenbeamte regeln den Rückstau von Wartenden an den schmalen Fahrtwegen entlang der Parkplätze. In der gleichnamigen Stadt reihen sich noble Resorts und Einkaufszentren aneinander. Es hat den Anschein, hier wohnen die eher betuchten. Ob die täglich auch $2,25 für s Heimkommen bezahlen?

Eine Tankstelle hat eine kleine Gartengarnitur vor die Tür gestellt. Während der nächsten Stunde unterhalten mich silikon-aufespritzte-Porschefahrerinnen, die keine Ahnung haben wo der Tank ist. Oder mit den Ausmassen ihrer Fahrzeuge überfordete Touristen rangieren sich in nahezu aussichtslose Positionen – wenn ich nicht zum BBQ eingeladen wäre, säße ich vermutlich immer noch da.

Der eigentliche Strand ist ein National Park – vielleicht darf man das annehmen, vielleicht auch nicht. Jedenfalls sind $8 pro Fahrzeug für die Einfahrt doch ein wenig happig. Da kaufe ich doch lieber Steaks, Salat und Bier im Supermarkt ein und düse zurück zu Jamie (AirBnb). Hier wird völlig untraditionell von den Damen im Haushalt gegrillt. Bei Basketball und Bier klingt der Abend langsam aus.