Westküste und Everglades
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Westküste und Everglades

Auf der vorgelagerten schmalen Insel Manasota säumen sich die exquisiten Wohnlagen beidseitig. Auf der Lagunenseite residieren die Bootsliebhaber gegenüber die „Daiquirischlürfer bei Sonnenuntergang Genießer“. Entlang der Küste geht’s bis Placida und von da wieder zurück zum US41.

Den Abstecher auf Pine Island hätte ich mir getrost sparen können. Zum Einen sind hier die Besucher wirklich fast ausschließlich Rentner und zum Anderen gibt es auch keine schönen Sandstrände. An der Tankstelle wird empfohlen Fort Myers Beach anzusteuern. Gesagt getan; Kehrtwende und ab zur nächsten Insel. Dort geht’s erstmal ins Wasser und Erinnerungen werden wach – die hohe Wassertemperatur ist nicht wirklich eine Erfrischung. Auf den Keys soll das dann aber noch drastischer sein. Im Ort selber kann ich mich an nichts von meinem Besuch in ’93 erinnern, hier sind 20 Jahre einfach zu lange.

Beim Sonnen sind mir doch glatt die Augen zugefallen und schwups ist es Zeit für den Check-in. Diesmal in einer abgeriegelten ‚gated community‘. Im dortigen Pool kommt das Salz ab und anschließend zum Party machen wieder zurück nach Ft. Meyers Beach. Doch trotz langem Wochenende (Memorial day) ist hier im Grunde nicht viel los. Es ist herrlich in T-Shirt und kurzer Hose nachts spazieren zu gehen, doch die Strandbars sind mäßig gefüllt, während die Leute einem Eishockey Spiel im TV zu schauen.

 

Am nächsten Tag (24.05) steht die Durchquerung von West nach Ost über die sogenannte „alligator alley“ mit dem Ziel Miami an. Entlang der Strecke gibt es alle 10-15 Minuten Touren mit swamp Booten und kurz vor Miami auch ein Casino. Leider ist das Wetter unbeständig und regelmäßige Regengüsse lassen einen Ausflug nicht sehr ansprechend erscheinen. In Miami angekommen muss ich dem Tesla Laden in einem Einkaufszentrum einen Besuch abstatten. Abgefahren.

In Cutler Bay habe ich eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Dies liegt südlich von Miami, aber auch klar außerhalb. Wer sich in Miami viel ansehen möchte, sollte unbedingt direkt dort ein Zimmer buchen. Die Stadt ist riesig und die Anfahrtswege sowieso schon lange genug.