Playa Zoni
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Playa Zoni

Der Wecker klingelt um 5:30 Uhr und es ist fast ein wenig frisch im Golfkart. Die Fahrt zum Strand dauert ca 25 Min und der Himmel ist mittlerweile schon leicht bläulich. Doch noch ist die Sonne nicht aufgegangen, nur die ersten Strahlen Streifen über den Horizont hinweg. Vom Playa Zoni ist St. Thomas sichtbar und weitere kleine vorgelagerte Inseln. Um diese Zeit führt lediglich ein Herrchen seinen Hund Gassi, sonst ist niemand hier!

Zwischen zwei kleinen Hügeln geht dann schliesslich die Sonne auf und das Farbenspiel beginnt. Sehr friedlich sieht das aus. Auf in den neuen Tag. Zurück im Zimmer noch schnell was zur Stärkung einwerfen und ab zum Surferbereich Playa Brava. Dieser Abschnitt ist nicht mit Fhz erreichbar. Am Ende einer Straße führt ein schmaler Weg durch Geäst und Wald herunter zum Strand. Und wenn ich mich bei Flamenco schon in der Serie Lost wähnte, dann ist es hier endgültig der Fall. Zum Einen ist hier „keine alte Sau“, und mit den grünen Bergen im Hintergrund fehlt eigentlich nur noch das Triebwerk 🙂 Nach Fotos und Filmen kommen die Bücher dran. An den Felsen gelehnt, mit der Musik der massiven Brandung in den Ohren und der Gewissheit wirklich wirklich einsam zu sein, ist die Geschichte im Buch ein echter Genuss. Zur Abwechslung einfach aufschauen und der Gischt nachsehen, die über den Strand hinwegweht – herrlich.

Am nächsten Tag bleiben wir einfach am Playa Flamenco. Dort hat es nun auch ordentlich Brandung und es findet sich immer wieder ein abgelegenes Plätzchen ab der Menschen. Nur zur Klarstellung: es dreht sich um ca 50 Sonnenanbeter auf ca 2,5km Strand; aber trotzdem muss man ja nicht Rudeln.
Zur Mittagszeit gibt es zur Abkühlung einen kurzen Schauer, danach ist alles wieder wie immer.